Homeoffice: Weniger Anstrengung – mehr Produktivität

In Deutschland gab es Anfang November 577.593 infizierte Menschen, aktuell 15.352 Neuinfektionen innerhalb eines Tages, davon 10.812 Todesfälle und daneben 373.400 genesene Patienten. Schon während des Lesens werden die Zahlen veraltet sein. Erinnert euch das an etwas? – Corona.

Nein, hiermit meinen wir nicht das Bier, sondern den Virus, welcher jedem Arbeitstätigen zu schaffen macht. Covid-19 hat unser geschäftliches und privates Leben vollkommen im Griff. Der Ausdruck ,,Homeoffice‘‘ ist im Jahr 2020 an jeder Straßenecke zu hören. Auch für die ÖSA ist das mobile Arbeiten von zuhause in diesem Jahr alltäglich geworden.

Homeoffice, Fluch oder Segen?

Eigentlich sollte das Homeoffice nicht nur zum Schutz der Gesundheit dienen, sondern auch eine Erleichterung darstellen, da uns Arbeitswege und morgendliche Rituale für eine längere Zeit erspart bleiben. Denn ob du geschminkt und schick angezogen vor dem Laptop sitzt oder nicht, wird nie jemand wahrnehmen. Die Hauptsache dabei ist, dass du zur richtigen Zeit den Weg vom Bett zum Schreibtisch findest.

Unser Alltag ist mit sämtlichen Schulungen zu verschiedenen Themengebieten sowie wichtigen Besprechungen gefüllt. Diese finden von nun an über den Laptop über MS-Teams statt. Hierbei sind wir des Öfteren geplagt von technischen Problemen und Kommunikationsschwierigkeiten aufgrund fehlender konstanter Internetverbindung. Das macht es uns nur noch schwerer, Lerninhalte zu verstehen. Um das Lernen zu vereinfachen, ist uns aber eine Möglichkeit geboten – die digitale Lernwelt der ÖSA. Dieses Programm dient zur Vertiefung der bisher erlernten Kenntnisse.

Nun stellt sich jedoch die Frage: Ist Homeoffice nun eine Arbeitserleichterung?

Ja, das Homeoffice kann man schon als Arbeitserleichterung ansehen, da gewisse Kosten- und Zeitfaktoren für diejenigen unter uns wegfallen, die jeden Morgen und jeden Nachmittag einen sehr langen Arbeitsweg auf sich nehmen müssen. Egal ob mit Bus, Bahn oder Auto – teuer ist es für uns allemal. Für die Zeit- und Kostenersparnis sind wir dem Homeoffice sehr dankbar.

Doch die negative Seite ist, dass wir trotz MS-Teams den Bezug zu unseren Arbeitskollegen immer ein Stück mehr verlieren. Die Motivation steht ebenfalls hinten an, da es im trauten Heim zu viele Ablenkungen gibt – ob es die Mutti ist, die mal kurz wegen dreckiger Wäsche in das Zimmer platzt oder das nervige kleine Geschwisterchen.

Aufstehen, Laptop an, Arbeiten – ein Rhythmus, mit dem sich wohl viele Arbeitstätige abfinden müssen.

Alles in allem hoffen wir, dass das Homeoffice bald ein Ende findet, schließlich bekämpft der Kühlschrank in unmittelbarer Nähe nicht wirklich unseren Körperfettanteil.

gemeinschaftlich verfasst vom Azubi-Jahrgang 2020

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Titelbild: © Rawf8 – stock.adobe.com
MS Teams: Steffen Kraft