Wenn im Urlaub…

Wer kennt es nicht: Die Koffer sind gepackt, das Auto ist startklar – es geht ab in den wohlverdienten Urlaub. Bevor man sich jedoch an den Strand oder in die Berge begibt, wird das Haus erstmal vorsorglich diebstahlsicher gemacht. Man schließt die Fenster, verriegelt die Türen und eventuell werden auch noch die Rollläden heruntergelassen. Aber trotzdem bleibt immer ein mulmiges Gefühl zurück: Reicht das alles aus, um einem Einbruch vorzubeugen?

Laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts kam es deutschlandweit allein im Jahr 2018 zu insgesamt 97.504 Wohnungseinbrüchen. Zwar ist diese Zahl laut Statistik so niedrig wie noch nie – wer jedoch einem Einbruch schon einmal zum Opfer gefallen ist, wird damit wenig getröstet. Denn am häufigsten sind neben Fahrrädern auch Wertsachen wie Bargeld, Schmuck oder elektronische Geräte begehrtes Diebesgut und die finanziellen Folgen damit immens.

Was kann man also tun?

Zu allererst gilt: Türen und Fenster fest verschließen! Denn so ist dem Räuber der direkte Weg in das Eigenheim erstmal versperrt. Sicherheitsschlösser gelten dabei als eine gute Investition, da sie robuster als normale Türschlösser sind.

Ebenfalls ist es ratsam, Gartenmöbel, Leitern und Mülltonnen sicher in der Garage oder in einem anderen abgeschlossenen Ort zu verschließen, damit der Weg in obere Geschosse verhindert ist.

Ihre Wertsachen sollten Sie grundsätzlich verschlossen und nicht sichtbar aufbewahren.

Vermeiden Sie außerdem Posts in den sozialen Netzwerken, die darauf hinweisen, in welchem Zeitraum Sie in den Urlaub fahren.

Und zu guter Letzt: Lassen Sie Ihr Eigenheim „bewohnt“ aussehen: Fragen Sie am besten Ihre Nachbar*innen, ob sie sich beispielsweise um die Post kümmern können – denn nichts ist offensichtlicher als ein überquellender Briefkasten.

Schon an eine Hausrat gedacht?

Übrigens: Im Falle eines Einbruchdiebstahls greift Ihre Hausratversicherung. Erfahren Sie mehr unter www.oesa.de.

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