Was die ÖSA mit Journalismus zu tun hat

Kaum zwei Jahre ist es her, da habe ich angefangen, Journalismus zu studieren. Ein ödes und aussterbendes Feld, wie es vielen erscheint, gerade mit dem Hinblick auf die jüngsten Kollisionen mit Donald Trump. Für mich ist es jedoch Faszination pur. Schon als Kind träumte ich davon, mir meinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben zu verdienen. Nur wie, das wusste ich nicht. Dass der Journalismus eine Bandbreite an Karrierechancen – auch bei einer Versicherung – ermöglicht, lernte ich erst später. Und so bin ich letztendlich auch bei der ÖSA als Praktikantin gelandet.

Aber was genau hat mein Praktikum bei der ÖSA mit Journalismus zu tun?

Durch ein Praxissemester, welches ich für meinen Bachelor-Abschluss absolvieren muss, bekomme ich die Chance, einmal die „reale Welt der Schreiberlinge“ kennenzulernen, ehe ich nach meinem Uni-Abschluss ins kalte Wasser geworfen werde. Da ich mich in meinem Studium auf Medienmanagement spezialisiert habe, interessieren mich natürlich die Bereiche Marketing und Unternehmenskommunikation besonders. Und da kam die ÖSA ins Spiel.

Als Unternehmen begeht man ohne eine Marketing-Abteilung Selbstmord – das ist allseits bekannt. Natürlich besitzt also auch die ÖSA eine. Seit Juli unterstütze ich hier die Kolleginnen und Kollegen bei der Blog-Pflege, dem Aufbau von Landing Pages und beim Brainstorming von Marketing-Kampagnen. Was für mich jeden Tag ein neues Abenteuer darstellt, ist für meine schmunzelnden Mit-Brainstormer Alltag. Wie auch ich stammen nicht alle aus dem reinen Marketing-Geschäft.

Vor allem waren viele zuvor im medienwissenschaftlichen Bereich angesiedelt – so entstand eine Art Symbiose.

Denn Überschneidungen gibt es viele: So müssen auch im Marketing Recherche betrieben, Texte gelayoutet und allgemein ein redaktioneller Prozess durchlaufen werden. Umso wichtiger wird es dann bei der Unternehmenskommunikation mit dem Schreiben von Statements oder dem Social Media Management.

Außerhalb meines Studiums hätte ich wahrscheinlich nie gesehen, in welche Richtungen meine Ausbildung – abseits von Zeitung, Radio und TV – führen kann. Und nie hätte ich auch nur ansatzweise gedacht, mal bei einer Versicherung zu arbeiten. Aber wie das Leben immer so spielt, laufen einem die kühnsten Zufälle über den Weg. Umso schöner, dass dieser hier seinen Platz in der ÖSA gefunden hat.

Und so bin ich ziemlich stolz drauf, jetzt auch eine Kolumne über meine Zeit hier launchen zu dürfen – seid also gespannt!

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