Schleudern, schliddern, bremsen – das schulische Fahrsicherheitstraining

Laut Statistiken ist gerade bei Fahranfängern das Risiko für Unfälle sehr hoch. Mangelnde Erfahrung und fehlende Praxis sind dabei die Hauptgründe für das Fehleinschätzen von Gefahrensituationen. Die Sicherheit wächst erst mit jahrelangem Autofahren und dem vertrauten Umgang mit dem eigenen Fahrzeug. Doch wie können sich auch Fahranfänger auf Schwierigkeiten im Straßenverkehr vorbereiten?
Die Antwort ist ganz einfach: Mit einem schulischen Fahrsicherheitstraining!


Schulisches Fahrsicherheitstraining? Was ist das denn?

Das Konzept des schulischen Fahrsicherheitstrainings wurde vor einigen Jahren vom ADAC, dem Bildungs- und Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt sowie der ÖSA ins Leben gerufen. Dabei werden Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen und Gymnasien in Sachsen Anhalt zu Moderatoren ausgebildet, die im Anschluss selbstständig ein Fahrsicherheitstraining mit ihren Schülern durchführen können.
Für die Schüler ist das immer auch ein Riesenspaß, aber vor allem eine wertvolle Lektion. Denn das Fahrsicherheitstraining sensibilisiert sie nicht nur für die Gefahren im Straßenverkehr, sondern zeigt ihnen auch, wie sie darauf reagieren und Unfälle vermeiden können.

 


Mit ABS Autofahren lernen

Das schulische Fahrsicherheitstraining beinhaltet die wesentlichen Elemente eines allgemeinen ADAC-Fahrsicherheitstrainings. Dabei gehen die ausgebildeten Lehrkräfte besonders auf die Fahrphysik sowie auf die Auswirkungen der Geschwindigkeit ein. Sie simulieren Situationen, die man so im normalen Straßenverkehr nicht „ausprobieren“ kann: Vom Handling-Parcour bis hin zum Bremswegvergleich auf glatten und normalen Straßen ist alles dabei.

Ziel ist es vor allem, die Fahrfertigkeit, aber auch das Selbstbewusstsein der Schüler im Umgang mit Gefahren im Straßenverkehr zu steigern. Denn wo Gefahren lauern, kann mit dem Wissen aus dem Fahrsicherheitstraining so manche Fehleinschätzung vermieden werden.

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