Rad(t)los durch die Stadt

Nur kurz mal das Fahrrad vorm Bäcker abstellen, einen Coffee-to-go holen – und steht man wieder vor der Ladentür, ist das Rad weg. Jeden Tag werden in Deutschland mehr als 900 Räder entwendet. Höchstens jeden zehnten Diebstahl kann die Polizei aufklären.

Wenigstens sollte man es den Langfingern nicht so einfach machen. Ein stabiles separates Fahrradschloss ist nicht so leicht zu knacken. Schließen Sie Ihr Rad auch an etwas fest Verankertem wie Fahrradständer oder Laternenpfahl an.

Nun aber werden Sie fragen, zahlt denn die Versicherung für meinen abhanden gekommenen Drahtesel? Ihre Hausratversicherung ersetzt den Wiederbeschaffungswert, wenn Ihr Rad bei einem Einbruch in Ihre Wohnung, Ihre Garage oder in den verschlossenen eigenen Keller entwendet wird. Damit es auch auf offener Straße und in öffentlich zugänglichen Räumen abgesichert ist, brauchen Sie eine zusätzliche „Fahrradklausel“ in der Hausratpolice. Diese Klausel umfasst einen wählbaren Prozentsatz von der Versicherungssumme für Schadenersatz bei einem Fahrraddiebstahl. Aufgepasst!  Für den Versicherungsschutz müssen Sie Ihr Rad auch dann mit einem Schloss sichern, wenn es im Hausflur oder gemeinschaftlichen Fahrradraum steht, zu dem auch andere Mieter einen Schlüssel haben.

Gibt es einen solchen Fahrradabstellraum, sollten Sie Ihr Rad über Nacht nicht auf der Straße stehen lassen. Sonst schränken Sie den Rund-um-die Uhr-Versicherungsschutz ein. Solange Sie es aber noch nutzen, vielleicht weil Sie im Kino den Spätfilm sehen und das Rad davor parken – natürlich angeschlossen –  ist das kein Problem.

Falls das Rad doch weg ist: Bringen Sie Ihrem Versicherer Ihre Diebstahlanzeige  der Polizei mit und einen Eigentumsnachweis für das Rad, zum Beispiel den Kaufbeleg. Fragen Sie immer auch beim Fundbüro nach.

Passen Sie gut auf Ihr Rad auf!

Ihre Jennet Pchayeck,

Kundendienst-Center der ÖSA Versicherungen