Streit mit dem Nachbarn kann teuer werden

Herüberhängende Äste oder laute Grillpartys beim Nachbarn – laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hatte jeder dritte Deutsche bereits mindestens einmal im Leben Streit mit seinen Nachbarn. Diesen Mitmenschen kann man auch meist nicht aus dem Weg gehen, und das kann das Leben Haustür an Haustür dauerhaft belasten. Schlimmstenfalls landet der Streitfall vor Gericht.

Den meisten Zündstoff verursacht bringt Lärmbelästigung – laut YouGov ist Lärm Anlass für fast jeden zweiten Streit unter Nachbarn. In 17 Prozent der Fälle führten blockierte Zufahrten zu Ärger. Bei 14 Prozent der Streitfälle ging es um die Bepflanzung an der Grundstücksgrenze, bei zehn Prozent um die grenznahe Bebauung. Aber auch über Nachbars Hund sowie die Müllentsorgung lässt sich vortrefflich streiten.

Obwohl es manchmal nur um Lappalien geht, zog jeder sechste Teilnehmer der Umfrage einen Anwalt hinzu. Aufgrund der gestiegenen Anwalts- und Gerichtskosten kann damit schon ein kleiner Streit unter Nachbarn zur großen finanziellen Belastung werden – je nach Streitwert kann ein Gerichtsverfahren mehrere tausend Euro kosten. Wer den Rechtsstreit ohne Rechtsschutz verliert, bleibt auf den Gerichtskosten und den Gebühren für den eigenen sowie den gegnerischen Anwalt sitzen. Sicherheit bietet hier eine Rechtsschutzversicherung mit dem Baustein Haus- und Wohnungsrechtsschutz, zum Beispiel bei der ÖRAG.

Viele Streitfälle lassen sich aber auch ohne Anwalt lösen. Der Rechtsschutzversicherer kann auf Wunsch der Konfliktparteien einen neutralen Konfliktlöser, einen so genannten Mediator, vermitteln. Dann landet die Auseinandersetzung gar nicht erst im Gericht – was Nerven und Geldbeutel schont.