Mein erster Tag bei der ÖSA

Nun war es endlich soweit. Mein erster Tag bei der ÖSA stand bevor.

Am Dienstagmorgen bin ich sehr früh aufgestanden. Zu früh, wenn ihr es genau wissen wollt. Vor Aufregung konnte ich in der Nacht kaum Schlaf finden, schließlich war mein Kopf voll mit verschiedensten Gedanken, die mich auch am Morgen noch plagten. Während ich alles vorbereitete, fragte ich mich immer wieder: „Liegen meine Haare richtig? Ist meine Kleidung angemessen? Habe ich an alles gedacht?“. Entspannt ist auf jeden Fall was Anderes.

Nun ja, anschließend setzte ich mich in mein Auto, atmete noch einmal tief durch, bis ich mein zitterndes Bein zum Gaspedal bewegte und mich voller Spannung auf den Weg nach Magdeburg zum Kundendienstcenter der ÖSA machte.
Wie immer bin ich zu früh da gewesen und wartete daher auf die anderen Azubis meines Lehrjahres. Nacheinander trafen sie ein und man konnte die Nervosität unter uns sichtlich spüren. Durch kleine Smalltalks konnte ich meine Aufregung allmählich runterschrauben. Doch dann, gerade als die Anspannung so gut wie verflogen war, wurden wir von unserer Ausbilderin Frau Hädicke abgeholt.

Sie brachte uns in einen großen Saal, in dem Kaffee und Softgetränke bereitgestellt waren. Noch etwas von der Situation überfordert, nahmen wir alle Platz und fingen weitere Gespräche an.

Kurz darauf kamen drei Männer in Anzügen herein… der Vorstand. Jetzt bloß keinen schlechten Eindruck machen. Ich hatte größten Respekt und blieb deshalb etwas zurückhaltender. Ich kann euch aber versichern, dass meine Unsicherheiten völlig überflüssig waren.

Sie begrüßten uns sehr herzlich und ich bemerkte, dass sie in einem lockeren Modus mit uns umgingen. Es verging nicht viel Zeit und schon hatten wir gemeinsam etwas zu lachen. In einer kurzen Vorstellungsrunde konnten wir uns alle ein wenig besser kennenlernen und ich muss sagen, dass ich positiv beeindruckt war. Wie ruhig und lässig das erste Kennenlernen gestaltet war, kam uns Azubis sehr entgegen. Leider noch sehr geprägt von den Umständen der Corona-Pandemie, was jedoch kein Problem darstellen sollte.

Als der Vorstand schlussendlich den Raum verließ, erhielten wir von Frau Hädicke nun unseren allerersten Arbeitsauftrag. Wir sollten uns in Gruppen zusammenfinden, einen Rundgang durch das Gebäude machen und dabei erste Einblicke in die Fachbereiche erlangen, um später einen Vortrag vor dem Vorstand halten zu können.
Die Mitarbeiter hatten sich bereits auf unsere Fragen eingestellt und halfen uns innerhalb von kürzester Zeit. Wir konnten unterschiedlichste Gesichter aus allen Bereichen kennenlernen und uns mit den künftigen Kolleginnen und Kollegen angenehm unterhalten. Einige kamen sogar extra aus dem HomeOffice. Überall wurde man freundlich sowie aufgeschlossen empfangen. Dabei wurde immer wieder für mich deutlich, wie familiär das gesamte Geschehen und die Atmosphäre bei der ÖSA sind.

Doch nicht nur mit unseren zukünftigen Kollegen, sondern auch untereinander half es, näher zueinander zu finden. Während des Rundgangs konnten wir die ersten gemeinsamen Erlebnisse bei der ÖSA teilen, uns austauschen und wirklich als Azubiteam agieren.

Ungefähr 15 Uhr verließen wir unseren Arbeitsplatz und verabschiedeten uns bis zum nächsten Tag.

Aus heutiger Sicht betrachtet, kann ich feststellen, dass jegliche Nervosität komplett unbegründet war. Bei der ÖSA herrscht ein sehr familiärer Umgang, was den Einstieg deutlich erleichtert hat und so dass wir uns jetzt schon als ein Teil der großen „grünen“ Familie fühlen.

gemeinschaftlich verfasst vom Azubi-Jahrgang 2020

Titelbild: © ÖSA