Gut geschützt für alle (Un)fälle

Jetzt kommen die Frühlingsgefühle aus der Deckung! Draußen erwacht allmählich die Natur und damit vielleicht auch Lust auf eine längere Wandertour. Die Radfreunde treten wieder sportlich in die Pedalen, die Pferdesportler reiten aus, Tennisplätze und Kletterparks öffnen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich im Freien zu bewegen und dabei auch ein paar im Winter angelegte überflüssige Pfunde loszuwerden.

Winston Churchill soll gesagt haben: „Sport ist Mord.“ Jeder Arzt wird natürlich das Gegenteil behaupten und damit auch Recht haben. Aber wahr ist ebenfalls, dass jede sportliche Betätigung mit erhöhter Unfallgefahr einhergeht. Ein gebrochenes Bein oder eine Gehirnerschütterung nach einem Sturz können über Wochen arbeitsunfähig machen. Aber ein Unfall kann auch noch weit dramatischer ausgehen, schlimmstenfalls bleiben dauerhaft gesundheitliche Einschränkungen zurück.

Damit sind dann oft finanzielle Belastungen für medizinische Zusatzbehandlungen oder sogar ständige Betreuung verbunden. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt bei einem Unfall jedoch nur, wenn dieser während der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg geschieht. Passiert etwas in der Freizeit, beim Sport oder im Urlaub, hilft nur eine private Unfallversicherung.

Über diesen zusätzlichen Schutz sollten auch weniger Aktive und Ältere nachdenken. Denn die meisten Unfälle gibt es zuhause: ein Sturz von der Leiter beim Gardinenabnehmen oder eine Verletzung bei der Gartenarbeit zum Beispiel.

Kernstück der privaten Unfallversicherung ist die Invaliditätsleistung. Wie viel gezahlt wird, hängt von der vereinbarten Versicherungssumme ab und davon, wie schwer die Beeinträchtigung ist, also vom Grad der Invalidität. Je nach Versicherer gibt es zusätzliche Leistungen wie Sofortzahlungen bei Knochenbrüchen, Rehabilitationsbeihilfen für einen Kuraufenthalt oder Bergungskosten infolge eines Unfalls.