Wie schütze ich mich vor Einbrechern?

Während bundesweit die Zahl der gemeldeten Einbrüche im Vorjahr um zehn Prozent gesunken ist, stieg sie in Sachsen-Anhalt um neun Prozent an. Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik 2016 gab es pro 10.000 Einwohner in Sachsen-Anhalt 136 Einbrüche. In Bayern waren es nur 58. Jedoch die größte Gefahr, Opfer von Einbrechern zu werden, besteht in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen sowie Berlin.
Ob der bundesweite Rückgang auch an besser geschützten Haustüren und Fenstern liegt, ist aus der Statistik nicht ablesbar. Die Aufklärungsquote jedenfalls bewegt sich nach wie vor unter 20 Prozent. Deshalb sollte jeder Besitzer eines Eigenheims, aber auch jeder Wohnungsmieter sein Hab und Gut auch gut schützen.

Einfache Schutzmaßnahmen machen dem Gelegenheitsdieb das Handwerk schwer

Die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter, sie arbeiten mit einfachsten Hilfsmitteln wie einem Schraubenzieher und stehen unter hohem Zeitdruck. Ein guter Schutz sind deshalb alle Maßnahmen, die den Zeitaufwand des Täters erhöhen. Das erreicht man zum Beispiel, wenn man Fenster und Türen zusätzlich mit mechanischen Sicherheiten nachrüstet, zum Beispiel mit Mehrfachverriegelungen, Pilzkopfsicherungen, Schutzbeschlägen und Schließblechen. Besonders sicher sind die vom Verband der Schadenversicherer (VdS) geprüfte Produkte. Außerdem gibt es natürlich auch hochwertige Einbruchmeldesysteme.

Bringen Sie Licht ins Dunkel

Weil Einbrecher gern den Schutz der Dunkelheit nutzen, sollten Hauseingänge mit Beleuchtung oder einem Bewegungsmelder versehen werden. Dann kann sich der Dieb nicht im Schutz der Dunkelheit an Haustüren zu schaffen machen.

Nutzen Sie kostenlose Beratung und staatliche Förderung

Weil bei dem vielfältigen Angebot dem Laien die Entscheidung für die geeigneten Schutzmaßnahmen oft schwer fällt, empfiehlt sich eine kostenlose Beratung durch die Kriminalpolizei. Der anschließende Einbau der Sicherheitssysteme sollte dem Fachmann überlassen werden. präventiven Sicherheitsmaßnahmen. An der Finanzierung präventiver Sicherheitsmaßnahmen beteiligt sich der Staat über Programme der KfW-Bankengruppe.

Welche Versicherung hilft im Fall der Fälle?

Ihre Hausratversicherung bewahrt Sie vor materiellem und finanziellem Schaden. Sie zahlt für den Verlust der zum Hausrat zählenden Gegenstände, die durch Einbruchdiebstahl verloren gingen, sowie für die damit verbundenen Vandalismusschäden. Gegen einen geringen Mehrbeitrag können besonders teure Wertsachen eingeschlossen werden. Wie Sie Wertgegenstände gegen Einbruchdiebstahl schützen, dazu berät Sie gern Ihr ÖSA-Vertreter.