Eigenheim ausreichend versichern!

Viele Hausbesitzer sind unzureichend oder falsch versichert. Das ergab jüngste eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Hessen. So wird in der Wohngebäude-Police zum Beispiel die Quadratmeterzahl des Eigenheims falsch angegeben oder nach einer Modernisierung oder Erweiterung der Immobilie – beispielsweise mit einem Wintergarten – der Wert nicht angepasst. Damit entstehen Lücken im Versicherungsschutz, die bei eintretendem Schadenfall zu weniger Geldleistung führen.

Private Hausbesitzer wessen oft auch nicht, dass sie zwar gegen Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer und Leitungswasser versichert sind, aber nicht gegen Starkregen, der zu Rückstau und Überflutung führen kann, gegen Schneedruck oder Erdrutsch. Dafür muss in die Wohngebäudeversicherung zusätzlich der erweiterte Naturgefahrenschutz aufgenommen werden.

Aber auch die Versicherungsbedingungen ändern sich im Laufe der Jahre, weil zum Beispiel die Kosten für Baumaterial und Bauleistungen am Markt steigen. Es ist empfehlenswert, ab und zu mit dem Versicherungsberater den Vertrag zu überprüfen und eventuell zu erneuern. So sollte man auch eigenes Mitverschulden durch grobe Fahrlässigkeit mitversichern, damit der Schaden auch dann voll ersetzt wird.

Bei Hauskäufen oder bei Hausüberschreibungen gehen die bestehenden Gebäudeversicherungen automatisch auf den neuen Eigentümer über, sofern nicht gekündigt wird.

Foto: ÖSA