Bereit? Es ist wieder Ersti-Zeit

Es ist die Zeit, in der Schultüten gegen Jutebeutel ausgetauscht werden und das Klassenzimmer sich in einen Raum verwandelt, der mehr als 100 Leute beherbergen kann. Richtig geraten: Es ist Anfang Oktober und Semester-Beginn an den Universitäten und Hochschulen im Land. Allein im letzten Jahr, zum Wintersemester 2017/2018, waren so viele Erstis wie noch nie eingeschrieben.

Oh Pardon – Erstis, das ist so ein ironischer Spitzname von uns älteren Semestern für die „neuen jungen Wilden“. Aber natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht fies sein. Schließlich war jeder Student mal ein Erstsemestler und durfte sich am Anfang in den Mantel der Planlosigkeit hüllen. Hat man sich am ersten Tag noch Seminarräume und Hörsäle verwirrt zusammengesucht, liegt nach einiger Zeit Routine drinnen. Auch was viele andere Dinge betrifft, weiß man erst später so richtig Bescheid.

Genau deshalb habe ich mal einige Tipps und Tricks gesammelt, die mir im ersten Semester weitergeholfen haben:


Planung ist das A und O

Wie sagt man immer so schön? „Ordnung ist das halbe Leben.“ Das trifft auch auf deine Semesterplanung zu. So solltest du dir vor dem Semester deinen Regelstudienplan genau anschauen, um die richtigen Kurse für die benötigten Credits zu wählen. Außerdem empfehle ich immer, einen Semesterplaner zu nutzen und wichtige Daten wie Tests, Klausuren, Vorlesungen, die Sprechzeiten des Prof und Seminarvorträge dick zu markieren. In deinem Planer kannst du dann auch, falls du nebenbei arbeitest, deine Arbeitszeiten vermerken, damit du nie eine Schicht verpasst.


Mensa-Essen kann, muss aber nicht sein

Das Mensa-Essen spaltet. Die einen mögen’s, die anderen snacken lieber etwas im Unicafé. Mich persönlich verschlägt es für gemütliche Mittagspausen meistens auf die Wiese des Campus‘. Oft auch mit Selbstgemachtem, z.B. Nudelsalat. Je nachdem, wie ambitioniert du in der Küche bist, lautet mein Tipp: Koche beim nächsten Mal einfach ein bisschen mehr, als du essen würdest. So hast du am Folgetag etwas von deinem Gericht, sparst Zeit und auch das Geld, das du in der Mensa ausgeben würdest.


8 Uhr Vorlesungen sind hart, aber hilfreich

Ja, wer kennt sie nicht, die gemeinen 8 Uhr Vorlesungen. Gerade als Ersti hatte ich davon so einige. Aber so nervig sie auch erscheinen, umso wertvoller sind sie. Denn zu dieser Zeit erzählen die Profs ihre Inhalte nicht schon zum dritten Mal am Tag und sind offener für Fragen und Anregungen. Das Beste ist aber folgendes: Da meist wenige anwesend sind, kommt man mit seinem Dozenten auch mal super ins Gespräch und erfährt Dinge, die man so vielleicht nie geahnt hat.


Nebenjob? Nicht nur Geldgeber

Wenn das BAföG oder die elterliche Förderung für dein Studium nicht ausreicht, ist schon mal dringend ein Nebenjob nötig. Aber auch wenn du keine finanziellen Sorgen hast, ist ein Nebenjob eine gute Idee. Gerade ein Aushilfsjob in einem zu deinem Studium passenden Feld kann dir schon früh zeigen, was dir gefällt und was vielleicht nicht. Das Beste: bei 450-Euro-Basis bist du bei Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei dabei.


Versicherungen sind gut und wichtig

Über diese Feststellung mögen sich viele streiten. Aber wenn man es entbehren kann, ist die Investition in eine gute Versicherung Gold wert. Denn mit dem Studium beginnt eine aufregende Zeit. Und wenn man das erste Mal so richtig selbstständig unterwegs ist, ist es besonders wichtig, richtig versichert zu sein. Welche Versicherungen du als Student unbedingt benötigst, kannst du zum Beispiel mit unserem Versicherungscheck herausfinden.

 

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