Aber sicher! Mit der Feuerwehr

Früher wollte jeder kleine Junge Feuerwehrmann werden, sagen meine Eltern. Mit dem Größerwerden änderten sich dann natürlich die Berufswünsche noch mehrmals. Aber heute sind es viel weniger Kinder, die Feuerwehrmann – oder Feuerwehrfrau – spannend finden. Denn es locken viele andere Freizeitbetätigungen. Ich bin deshalb sehr stolz auf meine beiden Neffen, die in der Jugendfeuerwehr ihres Wohnortes mitmachen. Vielleicht bleibt ihre Begeisterung auch noch erhalten, wenn sie gestandene Männer sind. Ich weiß, das ist nicht so einfach, weil viele Heranwachsende für Ausbildung oder Studium aus ihrem Ort fortgehen müssen oder weil später der Weg zum Arbeitsplatz so lang ist, dass sie tagsüber keine Feuerwehreinsätze mehr leisten können. Deshalb haben die Feuerwehren seit Jahren ein Nachwuchsproblem.

Wir sollten froh sein, dass es in Deutschland ein gut funktionierendes System mit vielen Freiwilligen Feuerwehren gibt, in denen sich Frauen und Männer für das Gemeinwohl engagieren. Wir brauchen sie, denn es gibt keine App „Feuer aus“.  Feuerwehrleute müssen sich oft selbst lebensbedrohenden Gefahren aussetzen, wenn sie Brände löschen oder im Hochwasser Deiche gegen die Flut verteidigen. Unsere ÖSA-FeuerwehrRente kann sie bei ihren Einsätzen nicht schützen, sorgt aber dafür, dass diese mutigen Frauen und Männer für ihr ehrenamtliches (!) Wirken eine verdiente zusätzliche Altersvorsorge erhalten. Die Partnerschaft mit den Feuerwehren hat übrigens Tradition bei öffentlichen Versicherern wie der ÖSA: Die ersten Versicherungen, die es überhaupt gab, wurden zur gemeinschaftlichen Absicherung von Hauseigentümern gegen Brände gegründet, die früher oft verheerenden Schäden anrichteten.

In der Weihnachtszeit werden die Kameradinnen und Kameraden wohl wieder öfter als sonst im Jahr ausrücken. Vergessene Kerzen am Tannengrün sorgen häufig für Feueralarm, und in der Silvesternacht können dann verirrte Raketen brandgefährlich werden. Ich wünsche Ihnen, den Lesern der „Magdeburg Kompakt“, dass Sie ohne Schäden (gegen die sie bestimmt versichert sind) über die Festtage und den Jahreswechsel kommen. Und allen Feuerwehrmitgliedern wünsche ich, dass sie möglichst ohne Lösch-Einsatz mit ihren Familien schöne Festtage erleben können.

Ihre Jennet Pchayeck

Kundendienst Center der ÖSA Versicherungen