Aber sicher!

Jetzt im Frühling sind sie wieder unterwegs: Schwalbe, Spatz und Star. Wenn Sie bei diesen Vogelnamen sofort an Simson-Mopeds denken, sind Sie entweder Hobby-Schrauber oder gehören zu der Generation, die in ihrer Jugendzeit unter mobil unterwegs sein noch etwas anderes verstand, als auf dem Smartphone zu surfen. Für die ein Moped das schönste Geschenk von Oma war. Ein PKW war für die meisten unerschwinglich, und ein 18-Jähriger kam mit seiner Autoanmeldung oft erst an die Reihe, wenn seine Kinder schon zur Schule gingen.

Heute sind in den Städten nur noch wenige Mopeds unterwegs. Und wer sitzt drauf? Vorwiegend Männer um Mitte Fünfzig. Obwohl man in Sachsen-Anhalt schon ab 15 Jahren Moped fahren darf, steht es nur noch bei wenigen jungen Leuten auf der Wunschliste. Meine Generation macht lieber möglichst gleich mit 18 den Führerschein fürs Auto und fährt dann mitunter ein Modell, das älter ist als sein Besitzer. Auf vier Rädern ist es eben bequemer als auf zweien. Deshalb setze auch ich mich lieber in mein Auto.

Aber wenn ich es mir recht überlege, sind die Mopedfahrer schlauer. Sie geben viel weniger Geld fürs Tanken und für ihren Versicherungsschutz aus. Sie brauchen lediglich das jährliche Mopedschild für den gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtschutz.

Anfang März war wieder Schilderwechsel. Das aktuelle Moped-Versicherungskennzeichen für 2018, das übrigens auch E-Biker benötigen, ist blau-weiß. Wer ohne fährt oder noch das ungültige schwarz-weiße angeschraubt hat, muss aus eigener Tasche für die Schäden zahlen, die er bei einem verschuldeten Unfall anderen zugefügt hat. Das kann teuer werden. Den Versicherungsschutz Ihres Mopeds können Sie zusätzlich mit einer Teilkaskoversicherung erweitern. Sie zahlt auch bei Diebstahl – Mopeds werden viel häufiger geklaut als Autos.

Sie finden Mopedfahren überhaupt nicht cool? Dann geben Sie mal bei YouTube „ÖSA Race“ ein 😉

Ihre Jennet Pchayeck,

Kundendienst-Center der ÖSA Versicherungen